Dieser Artikel enthält Werbung und Provisionslinks*

Philippinen Backpacking 2020: Alles was du wissen musst!

backpacking philippinen Reiseroute zum caisino peak auf Cebu

Die klassischen südostasiatischen Reiseziele wie Thailand und Vietnam waren gestern – mittlerweile gilt das Inselparadies der Philippinen als DER neue Sehnsuchtsort für Backpacker und Individualreisende in Asien. Und das aus gutem Grund! Denn auf den Philippinen warten über 7000 Inseln auf dich. Entlegene Strände, Schnorchel- und Taucherlebnisse mit Schildkröten und Walhaien, Vulkane und Reisterrassen, Wasserfälle und Höhlen – das Land hat einiges für dich zu bieten und wird dich sicherlich in seinen Bann ziehen. Nun möchte ich dir alle Informationen und Tipps zu deiner Philippinen Backpacking Reise 2020 geben, damit du bestens auf deinen Urlaub vorbereitet bist!

Lese mehr: Alle Infos zum Land und deiner Philippinen Reise!
Landschaft von Palawan beim Philippinen Backpacking
Aussicht auf Palawan

Philippinen Backpacking Kosten und Budget

Die Frage nach dem Budget lässt sich immer schwer pauschalisieren, da jeder Reisende andere Standards und Ansprüche hat. Zudem schwanken die Reisekosten auf den Philippinen auch stark zwischen den einzelnen Reisezielen und Inseln. Generell lässt sich jedoch sagen, dass du für deine Philippinen Backpacking Reise ein etwas größeres Budget brauchst, als für andere Länder Südostasiens (wie beispielsweise für Kambodscha, Laos und Indonesien).

Als Faustregel gilt, dass die beliebten Touristenorte deutlich teurer sind als die restlichen Inseln und Regionen. Dies habe ich besonders stark in El Nido auf Palawan gemerkt – in den letzten Jahren hat sich die Region um das Bacuit Archipel vor El Nido zu einem der beliebtesten Reiseziele der Philippinen gemausert, wodurch der kleine Ort El Nido mittlerweile vollständig vom Tourismus geprägt ist. Eine Mahlzeit im Restaurant kostet dich hier schnell 5-7€, eine Übernachtung im Hostel 15-20€ und ein Inselhopping Tagesausflug 25-30€. Hier hast du folglich teilweise fast schon europäische Preise. Dasselbe gilt beispielsweise auch für die Gegend um den Panglao Beach auf der Insel Bohol, sowie natürlich auf der Ferieninsel Boracay. Deutlich günstiger wird es abseits der Touristenhochburgen – beispielsweise auf der Insel Cebu sowie auf der Nachbarinsel Siquijor, welche zwar unter Backpackern sehr bekannt und beliebt sind, aber noch weniger für den Massentourismus kommerzialisiert sind.

Aufgrund der Geografie bist du zu zudem bei einer Backpacking Philippinen Reise auch vermehrt auf Inlandsflüge angewiesen, was die Kosten in die Höhe treibt. Ein Tagesbudget lässt sich generell schwer pauschalisieren – aber während ich als Faustregeln für Südostasien (Thailand, Vietnam etc.) normalerweise ein Backpacking Budget von 20-30€ pro Tag für ausreichend halte, würde ich auf den Philippinen tatsächlich eher 30-50€ pro Tag einplanen – abhängig von der jeweiligen Insel und deinen Prioritäten.

Generell wird dir übrigens auch schnell auffallen, dass es auf den Philippinen tatsächlich für ALLES eine Gebühr (eine „fee“) gibt. Zwar sind die Beträge meistens im Cent-Bereich, doch es kann schnell etwas lästig werden, ständig sein Portemonnaie auszukramen – unter Backpackern wird das Land scherzhaft mittlerweile sogar schon als die „Fee-llipines“ bezeichnet.

Lese mehr: Das sind die beliebtesten Inseln der Philippinen!
Selfie auf Boot vor Insel
Beim Inselhopping in Palawan

Anreise und Visum

Für die meisten internationalen Touristen gilt der internationale Flughafen in Manila als Tor der Philippinen – dorthin kannst du auch von Europa mit den großen Airlines, wie beispielsweise mit Emirates, fliegen. Wenn du bereits in Asien unterwegs bist, hast du eventuell Glück und kannst Manila meiden – denn einige internationale Fluglinien fliegen auch andere Inseln der Philippinen direkt an, wie beispielsweise Boracay oder Cebu. Bei einem internationalen Flug zu einem lokalen Flughafen mit Umstieg in Manila musst du übrigens bereits in Manila die Immigration durchlaufen und zum Domestic Terminal wechseln.

Gute Nachrichten habe ich für dich beim Thema Visum – als deutscher Staatsbürger (und übrigens auch als Österreicher oder Schweizer) bekommst du bei der Einreise eine Aufenthaltsgenehmigung (als Stempel) in den Reisepass, der das Visum ersetzt und mit dem du 30 Tage im Land bleiben darfst. Möchtest du länger auf den Philippinen bleiben, musst du dir im Voraus ein Visum beantragen. Mehr Infos findest du in meinem ausführlichen Artikel.

Lese mehr: Alle Infos zu Einreise und Visum auf den Philippinen!
Blick aus Flugzeug auf den Philippinen
Anflug auf die Philippinen
Stempel im Reisepass
Einreise in die Philippinen

Sicherheit beim Backpacking in den Philippinen

Bei manchen Menschen lösen die Philippinen als Reiseziel auch Sicherheitsbedenken aus. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Taifune, Entführungen, Kleinkriminalität – war da nicht irgendwas?

Nun, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Philippinen aufgrund der Lage am pazifischen Feuerring anfällig sind für tektonische Spannungen und folglich immer mal wieder von Erdbeben heimgesucht werden – doch dieses Risiko hast du beispielsweise auch auf Bali oder in Kalifornien. Andere Naturkatastrophen, wie Vulkanausbrüche und Taifune, suchen die Philippinen immer mal wieder heim, sind jedoch gut prognostizierbar und folglich für Urlauber vermeidbar.

Generell solltest du in Manila – wie in jeder anderen Großstadt – auf deine Wertsachen aufpassen und deine Umgebung im Blick haben. Zudem solltest du bestimmte Regionen und vor allem den Süden des Landes meiden – dazu zählt die Sulu See, der Westen von Mindanaos sowie der Süden der Insel Palawan. Denn hier kommt es aufgrund von islamistischen Terrorgruppierungen immer mal wieder zu Probleme, wo auch Touristen im Fokus sein können. Allerdings bist du in diesen Regionen sowieso weit von den typischen Touristenrouten entfernt und die beliebten Reiseziele für Urlauber und Backpacker gelten als sehr sicher.

Sonnenuntergang am Strand
Sonnenuntergang in Las Cabanas, Palawan
Felsen im Meer an der Küste
Aussicht auf das Bacuit Archipel

Gesundheit und Impfungen

Bezüglich den Themen Gesundheit und Impfungen zählen auf den Philippinen die gleichen Regeln, wie in anderen südostasiatischen Reisezielen. Generell lassen sich die typischen tropischen Reiseimpfungen empfehlen, ein Zwang herrscht jedoch nicht. Lass dich am besten von deinem Hausarzt oder einem Tropenmediziner daheim beraten. Mückenspray solltest du auf jeden Fall dabei haben und nutzen, um dem Risiko von Dengue vorzubeugen. Das Malaria Risiko ist generell übrigens im ganzen Land niedrig.

Du findest in jedem Ort eine Apotheke, in der du bei Problemen Medikamente bekommst. Vor allem größere Städte und Inseln haben auch gute Kliniken und Krankenhäuser. Ich empfehle generell, eine kleine aber feine Reiseapotheke dabei zu haben mit den nötigsten Medikamenten – vor allem gegen Magenprobleme und Lebensmittelvergiftungen.

Lese mehr: Das ist meine Reiseapotheke für Asien!
Insel mit Strand und Palmen
Inselwelt von Palawan

Das Essen auf den Philippinen

Es gibt viele Highlights beim Backpacking auf den Philippinen – doch das Essen zählt wohl für die meisten Touristen leider nicht dazu (auch wenn das natürlich Geschmackssache ist). Das Nationalgericht der Philippinen ist wohl Adobo – mariniertes und gebratenes Hühner- oder Schweinefleisch mit Reis. Generell besteht die philippinische Küche aus sehr viel Fleisch und sehr viel Reis, auch wird ein großer amerikanischer Einfluss deutlich an der Beliebtheit von Fast Food Ketten, wie beispielsweise Jollibee. Und die ganz mutigen probieren Balut – ein Kücken-Embryo im Ei.

Mit der Küche in anderen asiatischen Ländern, wie Japan, Thailand oder Vietnam, können die Philippinen leider für mich nicht mithalten. Folglich findest du als Tourist jedoch auch viele internationale Restaurants, wo du Pizza, Burger und vieles mehr bestellen kannst.

Übrigens kann es auch gut sein, dass du aufgrund des Essens mal mit Magenproblemen zu kämpfen hast. Vor allem im Touristen-Hotspot El Nido scheint das wirklich üblich zu sein, hier hat es auch mich erwischt. Nach 1-2 Tagen Übelkeit sollte es aber wieder bergauf gehen.

Noch ein letzter Tipp zum Essen auf den Philippinen: Das Essen auf den Inselhopping-Touren (beispielsweise auf Palawan) ist generell echt lecker. Und nicht entgehen lassen solltest du dir die frischen Mangos, die wirklich sonst nirgends so gut sind wie auf den Philippinen.

Essen auf Tisch
Mittagessen auf dem Boot
Tisch mit Essen am Stand
Mittagessen beim Inselhopping
Fast Food Philippinen Restaurant
Jollibee Fast Food Restaurant

Sprachbarriere auf den Philippinen

Gute Nachrichten! Die Philippinos sprechen in der Regel richtig gutes Englisch – auch hier wird der amerikanische Einfluss wieder stark deutlich. Gewöhne dich übrigens daran, dass du als Mann mit „Sir“ und als Frau mit „Mam“ addressiert wirst. Vor einer Sprachbarriere musst du aber wirklich keine Angst haben.

Die Kultur und die Einheimischen der Philippinen 

Auf deiner Reise wirst du schnell merken, dass die Philippinos wirklich unglaublich herzlich und gastfreundlich sind. Da die Sprachbarriere so niedrig ist, kommt man schnell mit den Menschen ins Gespräch und generell hatte ich auch den subjektiven Eindruck, dass man mit den Einheimischen gut auf einer Wellenlänge ist und es keine kulturelle Distanz gibt, wie in andere asiatischen Reiseländern (wie beispielsweise in China, Südkorea oder Japan). Folglich freundet man sich auf Strandpartys auch schnell mit den Locals an und die sympathischen Einheimischen zählen sicher zu einem der Gründe, warum die Philippinen so ein cooles Reiseziel sind.

Generell ist die Kultur auf der Philippinen vom spanischen Kolonialeinfluss geprägt – das merkst du nicht nur in der Architektur und den Namen, sondern beispielsweise auch in der Küche. Dabei fühlte ich mich auf den Philippinen oft eher wie in Lateinamerika oder im Pazifik, als in Asien. Dazu kommt auch noch ein großer Einfluss aus den USA und die Bevölkerung ist in gewisser Weise ziemlich amerikanisiert – das merkt man beispielsweise an der Vorliebe für Fast Food und an den riesigen Shopping-Malls.

Boot im Meer an Küste
Mit dem Boot in El Nido

Währung und Geld

Auf den Philippinen zahlst du mit dem philippinischen Peso (PHP), wobei aktuell (Stand Sommer 2020) 1 € = 55 PHP entspricht. Geld abheben kannst du auf den Philippinen an jeder Ecke, generell rate ich aber immer, Geldautomaten vor allem innerhalb von Banken zu nutzen. Übrigens verlangen die meisten Geldautomaten eine Abhebegebühr von 220 PHP, was etwa 4€ entspricht. Meiden würde ich die gelb-blauen Euronet ATMs, die mittlerweile an jeder Ecke stehen, aber einen sehr schlechten Wechselkurs und teils hohe Gebühren haben.

Sonne an Küste mit Blick auf Meer
Sonnenuntergang in Moalboal

Wie viel Zeit brauche ich für meine Philippinen Reise?

Das lässt sich immer ganz schwer sagen und zuerst musst du dir wohl die Frage stellen, welche Inseln und welche Regionen der Philippinen du besuchen möchtest. Wenn du nur eine Woche oder 10 Tage hast, würde ich mich auf eine Insel bzw. Inselgruppe festlegen – beispielsweise auf Palawan mit El Nido und Coron, oder auf die Central Visayas mit Cebu (u.a. Moalboal), Bohol und Siquijor. Hast du mehr Zeit, lassen sich verschiedene Reiseziele auch gut mit den Inlandsflügen kombinieren. Die meisten Touristen verbringen wohl 2-3 Wochen auf den Philippinen, als Backpacker wird dir aber auch in einem Monat wohl nicht so schnell langweilig. Beachte aber, dass du mit der kostenlosen Aufenthaltsgenehmigung bei der Einreise (welche das Visum ersetzt) nach 30 Tagen spätestens das Land verlassen musst.

Aussicht von Klippen auf El Nido zum Sonnenaufgang
Taraw Cliffs, El Nido

Was sind die tollsten Highlights und Sehenswürdigkeiten?

Wo soll ich hier nur anfangen? Die List ist lang! Beim Backpacking auf den Philippinen hast du die Qual der Wahl zwischen traumhaftem Inselhopping, Erholung am Strand, Canyoning in Wasserfällen, Wanderungen zu Reisterrassen und vielem mehr.

Generell sprechen die verschiedenen Inseln und Reiseziele verschiedene Zielgruppen und Interesse an – danach solltest du auch deine Reiseroute zusammenstellen. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Philippinen zählen wohl die Chocolate Hills und das Tarsier Sanctuary auf Bohol, die Reisterrassen bei Banaue im Norden von Luzon, die Inselwelt um das Bacuit Archipel bei El Nido und die tollen Wasserfälle auf Cebu.

Doch auch abgesehen von den bekannten Sehenswürdigkeiten haben sich mittlerweile weniger kommerzialisierte Inseln wie Siquijor sowie Siargao zu den großen Philippinen Backpacking Highlights für Individualreisende gemausert, da diese Reiseziele mit einer einzigartigen, entspannten Atmosphäre glänzen, fernab vom Massentourismus auf Boracay oder Bohol.

Lese mehr: Diese tollen Philippinen Sehenswürdigkeiten darfst du nicht verpassen!
Vor dem Kawasan Wasserfall
Kawasan Falls, Cebu
Person vor den Chocolate Hills Bohol
Chocolate Hills, Bohol

Aktuelle Backpacking Geheimtipps auf den Philippinen (2020)

Den besten Eindruck davon, was aktuell cool und angesagt bei Backpackern ist, bekommt man beim Smalltalk in den Hostels und Strandbars des Landes. Und dabei wurden drei Reiseziele immer wieder erwähnt, welche aktuell wohl als die Geheimtipps unter Backpackern zählen.

Zum einen ist das Fischerdorf Port Barton auf Palawan, grob zwischen El Nido und Puerto Princesa. Reisende schwärmen von der entspannten Atmosphäre, im Vergleich zu El Nido ist Port Barton auch deutlich weniger kommerzialisert.

In der Central Visayas Region gilt die Insel Siquijor zum Backpacking Favorit. Und ich stimme zu – es macht einfach Spaß, die kleine Insel mit dem Roller zu erkunden und abends einen Rum and Coke mit den Locals zum Sonnenuntergang zu genießen. Unter den Einheimischen gilt Siquijor übrigens als die Insel der schwarzen Magie, mit Hexern, Schamanen und Wunderheilern! 

Und der absolute Backpacking Hotspot auf den Philippinen aktuell ist die Insel Siargao, nordöstlich von Mindanao. Ich persönlich habe es dorthin noch nicht geschafft – doch du solltest die Insel auf deiner Reiseroute auf jeden Fall einplanen! Denn von diesem Ort schwärmt aktuell jeder Backpacker auf den Philippinen.

Lese mehr: Das sind meine besten Reisetipps für die Philippinen!
Personen in Kajak im Wasser
Im Kajak auf Palawan

Internet beim Backpacking auf den Philippinen

Während in vielen anderen Ländern in Asien die Digitalisierung und die Internetverbindung sogar deutlich besser ist als in Deutschland, hinken die Philippinen etwas zurück. Denn schnelles und stabiles Wlan ist rar, selbst in beliebten Touristenzielen wie in El Nido.

Wenn du auf das Internet auf den Philippinen nicht verzichten willst, führt kein Weg an einer mobilen Sim Karte mit Datenvolumen vorbei. Das ist aber auch unkompliziert – die Sim Karten gibt es für wenig Geld an jeder Ecke, am besten holst du dir die Sim direkt in der Ankunftshallte am Flughafen. Auch wenn du generell im Urlaub nicht immer vernetzt sein willst, lohnt sich das mobile Internet allein schon für die Routenplanung und um sichere Uber und Grab Taxis bestellen zu können. Zu den größten Anbietern mit dem besten Netz zählen Smart und Globe.

Sim Karten Stand Philippinen
Stand mit Sim Karten am Flughafen

Transport und Fortbewegung beim Philippinen Backpacking

Auf deiner Backpacking Philippinen Reise wirst du schnell merken, dass du eine Vielzahl an Fortbewegungsmitteln zur Wahl hast. Das geht los bei Inlandsflügen und Fähren um zwischen den Inseln zu wechseln, bis zu Tricycles und Rollern, um vor Ort voran zu kommen.

Ich persönlich nutze die Buchungsplattform 12go.asia, um mir die verschiedenen Routenoptionen für meinen Weg aufzeigen zu lassen und um Preise zu vergleichen. Darüber kannst du auch direkt Fähren oder Busse buchen.

Sobald du an deinem Reiseziel angekommen bist, zählt der Roller als beliebtestes und oft auch einziges Transportmittel, um die Insel bzw. Region zu erkunden. Vor allem, wenn du nicht immer auf organisierte Touren und Fahrer angewiesen sein willst. Einen Roller kannst du an jeder Ecke mieten, der Preis für 24 Stunden schwankt grob zwischen 250 und 500 Pesos – abhängig davon, wie kommerzialisiert der Ort bereits ist. Achte darauf, immer einen Helm zu tragen! Wenn du noch wenig bzw. keine Erfahrung hast beim Rollerfahren, solltest du besonders vorsichtig sein. Das Rollerfahren ist generell zwar nicht schwer, man muss sich aber etwas daran gewöhnen – suche dir dafür also einen ruhigen Ort mit guten Straßen und wenig Verkehr aus.

Roller an Aussichtspunkt zum Transport auf den Philippinen
Mit dem Roller unterwegs

Backpacking Philippinen Packliste

Ich habe dir in meinem anderen Artikel bereits meine ultimative Backpacking Packliste vorgestellt. Was ich jedoch nochmal speziell für die Philippinen herausheben möchte, sind sowohl eine Action-Camera (GoPro) für die vielen Wasseraktivitäten, als auch (ganz wichtig!) Wasserschuhe, die aufgrund vom oft steinigem Meeresboden unabdingbar sind.

Lese mehr: Meine ultimative Backpacking Packliste für die Philippinen!
Aussicht bei Coron auf Felsen und Meer
Inselwelt von Coron

Unterkünfte für Backpackpacker auf den Philippinen

Vor allem auf den beliebten Urlaubsinseln und an den Touristenorten hast du eine große Auswahl an Backpacking Unterkünften für jedes Budget. Besonders in den beliebten Backpacking Hotspots gibt es mittlerweile wirklich tolle, moderne Hostels, wie beispielsweise das Frendz Hostel in El Nido sowie das Hop Hostel in Coron. Achte aber darauf, dass manche Hostels sich gezielt als Partyhostel bezeichnen und damit werben. Das kann super sein, ist aber natürlich nicht jedermanns Sache.

Ich persönlich nutze normalerweise die Plattform Hostelworld, um Unterkünfte zu buchen. An den weniger kommerzialisierten Orten, wie beispielsweise auf der Insel Siquijor, konnte ich dort jedoch nur wenig finden. Behalte also im Kopf, dass manche Hostels und Dorms auch nur auf anderen Plattformen, wie booking.com, angeboten werden.

Blick vom Pool auf El Nido
Rooftop Pool im Frendz Hostel El Nido

Beste Reisezeit für die Philippinen

Als beste Reisezeit für deine Philippinen Backpacking Reise zählt generell die Trockenzeit, welche von Dezember bis Mai verläuft. In den Sommermonaten wird es sehr heiß, was sich in Niederschlag entlädt. Zudem musst du im Sommer und Herbst (Juni bis November) auch vermehrt mit Taifunen rechnen, weshalb du diese Reisezeit wenn möglich meiden solltest.

Ich persönlich war bereits im Dezember sowie im Februar auf den Philippinen und auch wenn es trotzdem das ein oder andere Mal geregnet hat und der Himmel bewölkt war, so hatte ich die meiste Zeit über viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen.

Fluss mit Palmen auf den Philippinen
Loboc River, Bohol

Philippinen Backpacking Reiseroute

Aufgrund der Inselgeografie lässt sich auf den Philippinen keine eindeutige Reiseroute für Touristen festlegen wie in anderen Ländern (beispielsweise Japan oder Vietnam). Das macht auch die Planung etwas kompliziert, da es  dauert, bis man sich einen Überblick verschafft über die unterschiedlichen Inseln sowie Transportmöglichkeiten. Doch keine Sorge, so schwer ist es gar nicht! Inlandsflüge können oft auch einige Tage im Voraus noch gebucht werden, um spontan zu sein.

Generell würde ich mir aber bei der Planung bereits ein paar Inseln bzw. Regionen rauspicken und dann sehen, wie sich diese am besten kombinieren lassen. Am beliebtesten dabei sind sicherlich der Norden von Palawan (El Nido und Coron), die Central Visayas Inselgruppe (Cebu, Bohol, Siquijor) sowie – ganz neu auf der Backpacking Landkarte – der Surfer-Hotspot Siargao. Auch lohnt sich ein Abstecher in den Norden von Luzon zu den Reisterrassen, wenn du etwas Abwechslung von Inseln und Stränden möchtest und dich eine lange Fahrt im Nachtbus nicht abschreckt. Und dann ist da noch der Klassiker Boracay, wo es zwar wenig zu sehen gibt, man aber perfekt ein paar Tage am Strand liegen und die Nächte durchfeiern kann.

Glas Rum am Strand beim Philippinen Backpacking
Cheers Philippinen!
Aussicht vom Osmena Peak auf Cebu
Backpacking Highlight: Osmena Peak auf Cebu
 

Fazit: Lohnt sich eine Backpacking Reise in die Philippinen?

Auf diese abschließende Frage kann ich nur eines sagen – JA! Die Philippinen sind wirklich eine klasse Alternative bzw. Ergänzung zu den anderen südostasiatischen Ländern. Zwar ist eine Backpacking Reise dort generell etwas teurer, zudem wird etwas mehr Planungsaufwand gefordert aufgrund der verschiedenen Inseln und dem Transport dazwischen. Auf der anderen Seite sind einige Reiseziele (nicht alle!) noch vom Massentourismus verschont und wenig touristisch, die Einheimischen sind unglaublich herzlich und generell ist die Natur und die Landschaft einfach wunderschön.

Warst du bereits auf den Philippinen? Was reizt dich besonders? Schreib es mir in die Kommentare!

Sonnenuntergang im Meer
Küste der Philippinen
 
Hat dir mein Artikel gefallen und weitergeholfen? Dann lasse mir gerne einen Kommentar hier - ich freue mich immer über Feedback :) Dein Patrick
*Dieser Artikel enthält sogenannte Empfehlungslinks. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einen Kauf oder eine Buchung tätigst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht und wird um keinen Cent teurer! Damit hilfst du mir, den Blog weiter zu betreiben und kostenlos Informationen zur Verfügung zu stellen. Danke dafür!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.