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Magdeburg Sehenswürdigkeiten: 14 Highlights (+Reisetipps!)

Panorama Aussicht auf Magdeburg

Zwar war mir Magdeburg als die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt ein Begriff – allerdings hatte ich vor meine Besuch keinerlei Vorkenntnisse, was es denn in der Stadt alles zu tun gibt und welche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten Magdeburg zu bieten hat. Folglich habe ich mich komplett überraschen lassen, als ich im Herbst einen Wochenendtrip von Berlin aus nach Magdeburg unternommen habe. Aber nach meiner Reise stand fest – Magdeburg lohnt sich! Denn die Stadt an der Elbe mit ihren 238.000 Einwohnern mag vielleicht kein international bekannter Touristenmagnet in Deutschland sein, bietet aber alles, was man sich bei einem Kurztrip so wünschen kann – spannende Sehenswürdigkeiten, schöne Natur, viel Geschichte und nette Cafés sowie Restaurants. In diesem Artikel möchte ich dir nun meine Highlights sowie die besten Magdeburg Sehenswürdigkeiten, zusammen mit meinen wichtigsten Reisetipps, verraten.

Selfie am Domplatz
Am Domplatz

Übrigens – in Magdeburg führt kein Weg an Otto vorbei, wird die Stadt von den Einheimischen sogar als „Ottostadt“ bezeichnet. Was es damit auf sich hat? Im Jahre 968 wurde Magdeburg zum Erzbistum ernannt von Kaiser Otto I – auch bekannt als Otto der Große, der erste römisch-deutsche Kaiser. Doch das war nicht der einzige Otto, welcher Magdeburg geprägt hat! Einige Jahrhunderte später, genauer gesagt im 17. Jahrhundert, wurde Otto von Guerike Bürgermeister und war maßgeblich daran beteiligt, Magdeburg zu einer Stadt der Wissenschaft zu machen. Folglich ist aufgrund dieser beiden berühmten Persönlichkeiten der Name Otto volles Programm in Magdeburg! Leider wurde die Altstadt Magdeburgs im zweiten Weltkrieg zu 90% zerstört, weshalb im Zentrum nicht mehr allzu viele historische Gebäude vorhanden sind. Doch ein Besuch in der Ottostadt lohnt sich trotz allem – und nun zeige ich dir, warum!

Lese mehr: Alle Infos zur Region Saale-Unstrut in Sachsen-Anhalt!
Fluss mit Wäldern
Natur um Magdeburg

Der Dom in Magdeburg mit Domplatz

Wenn es um die wichtigsten Magdeburg Sehenswürdigkeiten geht, darf der Dom nicht fehlen – denn dieser gilt wohl als Wahrzeichen der Stadt. Und dies nicht zu Unrecht, denn immerhin handelt es sich um das älteste gotische Gebäude in ganz Deutschland! Der Dom ist zentral direkt am Domplatz gelegen und kann auch von innen besichtigt werden. Im Dom befindet sich übrigens auch das Grab von Otto I.

Der Zugang in den Dom ist kostenlos, eine kleine Gebühr (2€) fällt jedoch für Foto- oder Videoaufnahmen an. Übrigens kannst du auch an einer offiziellen Führung durch den Dom teilnehmen – dann kannst du sogar den Nordturm des Doms besteigen, von wo dir eine tolle Aussicht garantiert ist. Beachte allerdings, dass du dafür ganze 433 Stufen zurücklegen musst!

Der sehenswerte Dom von außen
Der Dom von Magdeburg
Im Inneren des Magdeburger Doms
Innenaufnahme des Doms
Gebäude am Domplatz
Am Domplatz
Gebäude mit bewachsenen Wänden
Blick auf die Gebäude um den Dom

Das Magdeburger Hundertwasserhaus „Grüne Zitadelle”

Die berühmten Häuser des Architekten und Künstlers Hundertwasser sind wohl den meisten Menschen ein Begriff. Wusstest du aber, dass eines der berühmten Hundertwasserhäuser direkt in Magdeburg steht? Dabei handelt es sich um die „Grüne Zitadelle“, direkt hinter dem Domplatz in der Innenstadt.

Im Gebäude befinden sich übrigens Büros sowie Wohnungen, im Erdgeschoss auch verschiedene Läden, Cafés und Restaurants. Als Tourist kannst du die Innenhöfe kostenlos und ohne Anmeldung besuchen und damit das Haus von verschiedenen Perspektiven bewundern. Für 10€ kannst du zudem auch eine geführte Tour durch das Haus unternehmen und dabei auf die Aussichtsplattform auf dem Dach gelangen. Eingeweiht wurde das Haus übrigens erst im Jahre 2005 und war somit das letzte Gebäude, an welchem Hundertwasser vor seinem Tode noch mitgearbeitet hat – und zudem auch das höchste!

Außenansicht Hundertwasserhaus
Blick auf das Hundertwasserhaus
Innenhof der grünen Zitadelle
Innenhof des Hundertwasser Hauses
Außenansicht Grüne Zitadelle als eine der Magdeburg Sehenswürdigkeiten
Die Grüne Zitadelle
Das Hundertwasserhaus von außen
Hundertwasserhaus

Die Johanniskirche inklusive Aussichtsplattform

Die St.-Johannis-Kirche wird mittlerweile nicht mehr als Kirche, sondern stattdessen als Konzerthalle und Festsaal genutzt. Dabei liegt diese direkt in der Altstadt und lohnt sich für Besucher vor allem aufgrund der Aussichtsplattform auf dem Kirchturm. Hier solltest du dir den tollen Blick auf das Umland von Magdeburg nicht entgehen lassen.

Aussicht auf Magdeburg
Blick von der Johanniskirche auf Magdeburg

Das Ufer der Elbe in Magdeburg

Würdest du mich nach meinem absoluten Lieblingsort bzw. meiner Lieblingsaktivität in Magdeburg fragen, würde ich dir von meinem ausgiebigen Spaziergang entlang des Elbufers erzählen. Denn vor allem bei gutem Wetter gibt es wohl nichts Schöneres, als einfach entlang des Flusses zu gehen – egal, in welche Richtung.

Brücke über die Elbe
Spaziergang entlang der Elbe

Blick auf Elbe in Magdeburg

Wenn du die Elbe Richtung Süden entlang spazierst, wirst du irgendwann durch das Künstlerviertel Buckau kommen, welches sich deutlich von der Altstadt unterscheidet. Bei Sonnenschein lohnt ein Stopp im Biergarten MückenWirt zur Erfrischung. Von hier kannst du übrigens auch auf einer kleinen Fähre die Elbe überqueren und deinen Spaziergang im Stadtpark fortführen. Wenn du nicht gerne zu Fuß unterwegs bist, bietet sich das Elbufer auch für ausgiebige Fahrradtouren an.

Wenn du die Innenstadt Richtung Norden verlässt, lohnt sich ein Abstecher zum Wissenschaftshafen sowie zum Elbauenpark – mehr zu diesen Sehenswürdigkeiten findest du auch in diesem Artikel.

Bäume mit Blick auf Fluss
Das Ufer der Elbe

Die Festungsanlage Magdeburg inklusive Bastion Cleve (Gebhardt)

Wie bereits erwähnt, ist nicht mehr viel Historisches in der Altstadt nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg übrig geblieben. Allerdings befindet sich hinter dem Dom die restaurierte Bastion Cleve, erbaut um den mittelalterlichen Wehrturm Gebhardt vor vielen Jahrhunderten. Besonders wichtig wurde die Wehranlage während des Dreißigjährigen Kriegs, als Magdeburg belagert wurde.

Festungsanlage Magdeburg Bastion Cleve
Die alte Festungsanlage

Der Möllenvogteigarten

Hinter dem Domplatz und direkt nördlich der Bastion Cleve bietet sich ein Spaziergang durch den Garten der Möllenvogtei an, wo du einige antike Statuen in den Felsenmauern bewundern kannst.

Wand mit Statuen im Garten
Im Möllenvogteigarten

Kloster „Unserer lieben Frauen“

Dieses Kloster, direkt in der Altstadt gelegen, zählt zur „Straße der Romantik“ und ist folglich eine beliebte Sehenswürdigkeit in Magdeburg. Immerhin ist die Klosteranlage bereits tausend Jahre alt! Heutzutage befindet sich in den Räumlichkeiten übrigens ein Kunstmuseum, welches du besichtigen kannst.

Der Stadtpark Magdeburg

Hab’ ich schon erwähnt, wie unglaublich grün Magdeburg ist? Während du am Elbufer südlich der Altstadt sowie im Elbauenpark bereits die Natur genießen kannst, bietet der riesige Stadtpark zusätzlichen Raum für ausgiebige Ausflüge in die Natur – da kann man glatt vergessen, dass man sich eigentlich in einer Landeshauptstadt befindet.

Aussicht auf Wälder
Blick auf den Stadtpark Magdeburg
Ich sitzend auf Mauer vor Magdeburg
Blick auf Magdeburg vom Stadtpark

Die Hubbrücke + Elbtreppen am Domfelsen

Direkt in der Altstadt, auf der Höhe des Doms, solltest du dich zum Sonnenuntergang über die Hauptstraße in Richtung Elbe begeben. Denn von den Elbtreppen hast du hier einen tollen Blick auf den Fluss sowie auf die sehenswerte Hubbrücke, die über die Elbe zum Stadtpark spannt. Mein Tipp? Setz dich mit einem kühlen Bier zum Sonnenuntergang auf die Stufen und lass entspannt den Tag ausklingen – so hab’ ich es auch gemacht. 

Brücke über den Fluss
Die Hubbrücke Magdeburg
Terrassen an der Elbe
Sonnenuntergang auf den Stufen an der Elbe

Der Jahrtausendturm im Elbauenpark

Im Vergleich zu den historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten Magdeburgs sticht der Jahrtausendturm aufgrund seines modernen Designs schnell heraus. Denn dieser wurde erst im Jahre 1999 für die damalige Bundesgartenschau im Elbauenpark errichtet und gilt mittlerweile als höchstes hölzernes Gebäude Deutschlands mit 60 Metern Höhe. Du kannst problemlos die gewundene Rampe entlanglaufen zur Spitze des Turms für eine schöne Aussicht.

Übrigens lädt der Elbauenpark, auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe von Magdeburgs Innenstadt kommend, auch abseits des Jahrtausendturms zum Spaziergang ein. Beachte allerdings, dass es zum riesigen Areal des Elbauenparks nur einen offiziellen Zugang gibt, wo eine kleine Eintrittsgebühr von 6€ fällig wird. Ich habe diesen Zugang zunächst verpasst und musste folglich fast komplett um den Park laufen, bis ich endlich über die Brücke ins Innere gelangen konnte.

Der Fußweg von der Altstadt zum Elbauenpark ist machbar, dauert allerdings etwas. Alternativ bringt dich auch die Tram direkt zum Eingang des Parks.

Aussicht auf Park und Fluss
Blick auf den Jahrtausendturm im Elbauenpark
Blick vom Turm
Aussicht vom Jahrtausendturm

Die Gruson Gewächshäuser

Beim Bummel entlang der Elbe Richtung Süden bietet sich ein Stopp an den Gruson Gewächshäusern an, wo du über 4000 teils exotische Pflanzenarten im Inneren bewundern kannst. Der Eintritt beträgt 3,50€. Mehr Infos findest du auf der offiziellen Website.

Der Alte Markt mit Reiterstatue und Rathaus

Direkt in der Altstadt vor dem alten Rathaus findet nicht nur regelmäßig ein Markt statt – dort befindet sich ebenfalls die berühmte Reiterstatue. Und auch wenn sich Forscher nicht ganz einig sind, geht man davon aus, dass diese Statue Otto darstellen soll. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem auch eine Statue des zweiten berühmten Ottos – Otto von Guerike.

Markt auf dem Platz in Magdeburg
Unterwegs am Alten Markt
Statue vor Rathaus Gebäude
Die Otto Statue vor dem alten Rathaus
Statue von Otto von Guerike
Die zweite Otto Statue

Magdeburg Sehenswürdigkeiten: Der Albinmüller Turm

Beim Blick vom Elbufer der Altstadt in Richtung Stadtpark ist dieses Bauwerk nicht zu übersehen – der 60 Meter hohe Albinmüller Turm! Sind wir ehrlich: Wirklich schön ist der Turm wohl nicht. Dafür bietet er dir jedoch eine tolle Aussicht auf die Stadt! Die Aussichtsplattform erreichst du entweder zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl, der Eintritt kostet etwa 2€. Mehr Infos gibt es hier.

Blick auf Albinmüllerturm Magdeburg
Der Albinmüller Turm im Stadtpark

Der Wissenschaftshafen im alten Hafengelände

Über das alte Hafengebiet in Magdeburg hatte ich bereits online im Rahmen meiner Recherche gelesen, konnte mir aber nicht wirklich viel darunter vorstellen. Umso begeisterter war ich jedoch, als ich das Gebiet mit eigenen Augen erkunden konnte. Denn eines ist sicher – der Wissenschaftshafen ist auf jeden Fall einzigartig. Jeder, der sich für Industriekultur interessiert oder ein Faible für „Lost-Places“ hat, sollte sich diese Attraktion in Magdeburg nicht entgehen lassen.

Hier kannst du entlang des Hafenbeckens laufen, die verlassenen Hängekräne sehen und die leerstehenden Häuser am Rande des Geländes begutachten. Auf Infotafeln kannst du mehr zur Geschichte des Hafens lernen.

Der alte Hafen mit Becken
Das Hafenbecken am Wissenschaftshafen
Am alten Hafengelände
Wissenschaftshafen Magdeburg
Leerstehendes Haus mit Fenster
Lost Places…

Weitere Magdeburg Reisetipps für deinen Kurztrip

Nun möchte ich dir noch kurz einige praktische Tipps für deine Reiseplanung verraten!

Elbe und Elbauenpark
Blick auf den Elbauenpark

Anreise: Wie komme ich nach Magdeburg?

Magdeburg erreichst du problemlos mit der Bahn – beispielsweise von Berlin in weniger als zwei Stunden. Vom Hauptbahnhof bist du auch zu Fuß schon direkt in der Innenstadt.

Wie komme ich in Magdeburg voran?

Die Innenstadt von Magdeburg lässt sich leicht fußläufig erkunden, die meisten Sehenswürdigkeiten und Highlights liegen nahe beieinander. Auch die anderen hier erwähnten Attraktionen außerhalb des Zentrums, wie der Elbauenpark und der Handelshafen, habe ich persönlich zu Fuß besucht. Alternativ kannst du jedoch auch die Tram in der Stadt nehmen, oder du leihst dir ein Fahrrad aus und fährst damit die Elbe entlang.

Elbe fließt durch Magdeburg
An der Elbe

Hotel Tipps für Magdeburg 

Ich persönlich habe im „Motel One“ übernachtet – eine super Wahl mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Das Hotel befindet sich zudem direkt am Domplatz und damit im Herzen der Stadt.

Restaurants und Cafés in Magdeburg

In Magdeburg hast du eine tolle Auswahl an Restaurants und Cafés. Besonders ans Herz legen kann ich dir das Café Flair zum Frühstücken sowie das schicke japanische Restaurant Hyaku Mizu und den Domkönig, direkt am Dom. Nicht entgehen lassen solltest du dir zudem das leckere Eis in der Eisdiele danz11, gleich nebenan.

Frühstück auf dem Tisch
Frühstück im Café Flair
Eisbecher Magdeburg
Klare Eis-Empfehlung!

Magdeburg Tourist Card

Zum Sightseeing empfehle ich dir die Magdeburg Tourist Card – mit dieser erhältst du Discounts und Rabatte auf verschiedene Sehenswürdigkeiten sowie Restaurants. Mehr Infos findest du hier.

Ausgehen und Feiern in Magdeburg

Am Hasselbachplatz befindet sich das Barviertel in Magdeburg. Zudem lohnt sich, vor allem im Sommer, ein Abstecher zu den schönen Biergärten und Strandbars entlang der Elbe, wie beispielsweise dem Petriförder und dem MückenWirt.

Mückenwirt Biergarten
Biergarten am Ufer
Bier im Biergarten
Erfrischung im Mückenwirt

Wie viel Zeit brauche ich in Magdeburg?

Die wichtigsten Magdeburg Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt kannst du gut an einem Tag besuchen – wenn du jedoch auch etwas die Natur genießen möchtest und dir genug Zeit für die Stadt nehmen willst, empfehle ich dir, zwei Tage und damit eine Nacht in Magdeburg zu verbringen. Damit eignet sich die Ottostadt perfekt als Wochenendtrip!

Ich hoffe, meine Reisetipps zu den Magdeburg Sehenswürdigkeiten konnten dich überzeugen, die Stadt bald selbst zu besichtigen – es lohnt sich!

Sonnenuntergang am Fluss in Magdeburg
Sonnenuntergang

Hinweis: Meine Reise entstand im Rahmen einer bezahlten Zusammenarbeit mit Visit Magdeburg. Meine Meinung wurde davon, wie immer, nicht beeinflusst.

 
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