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DMZ Korea: Eine Tour zur Grenze von Nordkorea und Südkorea!

Blick auf Nordkorea bei der DMZ Tour

Sie gilt die als die gefährlichste und am strengsten bewachte Grenze der Welt – die demilitarisierte Zone (kurz DMZ) zwischen Südkorea und Nordkorea. Über eine Strecke von 248 Kilometern teilt die DMZ die koreanische Halbinsel, nachdem im Korea-Krieg von 1950-1953 Millionen von Menschen gestorben sind und schließlich ein Waffenstillstand vereinbart wurde. Formal gesehen sind die beiden Länder übrigens immer noch im Kriegszustand! Eine Tour zur DMZ Korea gehört wohl zu den ganz besonderen und einzigartigen Erlebnissen deiner Reise durch Südkorea – denn die Grenze lässt sich praktisch im Rahmen einer Tagestour von Seoul aus besuchen. In diesem Artikel liest du meinen Erfahrungsbericht sowie alle wichtigen Infos dazu!

Lese mehr: Alle Infos und Tipps zu deiner Südkorea Reise in meinem ausführlichen Artikel!
Person vor blauen Häusern der DMZ
Besuch der Joint Security Area der DMZ

Wie und wo kann ich die DMZ Korea Tour zur Grenze buchen?

Es gibt viele verschiedene Anbieter für die DMZ Touren in Korea, doch im Prinzip ist das Programm überall sehr ähnlich – mehr dazu findest du unten, wo ich dir die typischen Stopps und Sehenswürdigkeiten aufzeige. Achte jedoch darauf, dass sich die verschiedenen Touren im Ablauf etwas unterscheiden können. Das macht auch die kleinen Preisschwankungen aus.

Mein Tipp? Achte wenn möglich darauf, dass auf dem Programm ein Besuch der Joint Security Area Panmunjom (JSA) inklusive ist – denn hier steht das berühmte blaue Haus mit dem Verhandlungstisch, wo du dich direkt auf der Grenze befindest und sogar einige Schritte nach Nordkorea gehen darfst. Da der Zugang zur JSA täglich beschränkt ist, sollten Touren die diesen Stopp beinhalten unbedingt ein paar Wochen im Voraus gebucht werden.

Neben den Ganztagestouren gibt es übrigens auch Halbtagestouren, wo eben bestimmte Programmpunkte (wie der Besuch der JSA) wegfallen. Dies lohnt sich, wenn du knapp an Zeit bist. Ansonsten kann ich dir aber die Empfehlung geben, alles mitzunehmen – denn die DMZ ist wirklich einzigartig auf der Welt, und wann wirst du jemals wieder die Gelegenheit dazu haben?

Die Touren buchst du am besten zuverlässig über Get Your Guide – hier kannst du auch die verschiedenen Angebote vergleichen und Bewertungen zu den einzelnen Touren sehen. Damit kannst du sichergehen, dass du eine gute Wahl triffst. Zudem kannst du viele der Touren bei einer Buchung über Get Your Guide auch noch bis zu 24 Stunden vor Start kostenlos stornieren! Mehr Infos findest du hier!

Soldat und Tisch im blauen Haus
Im Blue House der Joint Security Area – die Türe dahinter führt nach Nordkorea!

Was kostet die Tour zur Grenze von Südkorea und Nordkorea?

Die DMZ Tour Kosten und Preise hängen vom jeweiligen Anbieter ab. Ganz grob kostet dich eine Halbtagestour etwa 40€, eine Ganztagestour etwa 80€. Eine genaue Preis- und Kosten-Übersicht der verschiedenen DMZ Touren findest du hier!

Beachte allerdings, dass es immer mal wieder vorkommt, dass die DMZ Touren für kürzer oder länger ausgesetzt sind und nicht stattfinden können. Dies kann sein, weil mal wieder die Stimmung zwischen den Koreas hochkocht und es zu gefährlich wäre, oder es besteht ein anderes Risiko. Im Herbst 2019 wurden beispielsweise für einen längeren Zeitraum alle Touren abgesagt aufgrund von Fällen der afrikanischen Schweinegrippe. Die Agenturen bieten dann eventuell ein Alternativprogramm oder eine abgespeckte Version der Grenztour an. In diesem Fall wirst du jedoch von deinem Tour-Anbieter kontaktiert werden und solltest auch dein Geld zurückbekommen können, wenn die vereinbarten Leistungen nicht mehr erfüllt werden können. Bei der Buchung über Get Your Guide kannst du die meisten Touren übrigens bis 24 Stunden vor Beginn stornieren und bekommst dein Geld problemlos zurück.

Wie läuft die DMZ Tour ab? Was muss ich beachten?

Vor dem Beginn der Tour bekommst du normalerweise einige Informationen zugeschickt, was es alles zu beachten gibt – beispielsweise musst du feste Schuhe anhaben und solltest eine lange Hose tragen. Wie stark das allerdings wirklich kontrolliert wird oder wichtig ist, hängt vom Tour-Anbieter ab. Übrigens musst du auch deinen Reisepass dabei haben – aber diese Infos solltest du auch alle von deinem Veranstalter der Grenztour bekommen.

Nachdem du dich am vereinbarten Treffpunkt eingefunden hast, startet die Tour mit einem Briefing – und dann geht es auch schon los Richtung Grenze! Die Fahrt dorthin dauert von Seoul etwa eine Stunde, abhängig vom Verkehr. Je näher der du der DMZ kommst, desto bewusster wird dir auch werden, dass du dich tatsächlich der strengsten Grenze der Welt nährst – denn nachdem du Seoul hinter dich gelassen hast, wirst du schon bald Stacheldraht, Wachtürme und Checkpoints mit bewaffneten Soldaten sehen. Ein seltsames Gefühl!

Das Programm und die Reihenfolge der Stopps bei der DMZ Tour unterscheidet sich etwas, abhängig vom Tour-Anbieter. Doch die Haupt-Sehenswürdigkeiten bleiben die gleichen – diese habe ich dir weiter unten noch genau beschrieben. Hier ist nochmal wichtig zu erwähnen, dass du wohl die beste Erfahrung sammelst, wenn du eine komplette Tour buchst – das heißt inklusive JSA (Blue House) sowie dem Infiltrationstunnel. Übrigens haben die Touren auch einen Stopp in einer Kantine zum Mittagessen inklusive.

Guide mit Reisegruppe bei DMZ Tour
Bei der DMZ Tour

Ist eine Tour zur DMZ zwischen Südkorea und Nordkorea gefährlich?

Hier brauchst du dir keine Sorgen zu machen – eine Tour zur Grenze von Nordkorea und Südkorea gilt als sicher. Denn auch wenn es erstmal wie ein großes Abenteuer klingt, finden die DMZ Touren mittlerweile seit vielen Jahren statt und sind folglich ziemlich routiniert im Ablauf.

Klar ist es ein sonderbares Gefühl, die bewaffneten Koreaner auf beiden Seiten zu sehen und Augen in Auge mit einem nordkoreanischen Soldaten zu stehen – doch im Endeffekt profitieren finanziell wohl beide Länder von den Grenz-Touren. Wenn hier mal irgendetwas schieflaufen oder eskalieren würde, würde kein Mensch mehr die Touren buchen und das Geschäft wäre zunichte – dessen sind sich wohl beide Länder bewusst. Und auch wenn der nordkoreanische Soldat im Blue House unglaublich böse schaut – mein Guide hat mir verraten, dass nord- und südkoreanische Soldaten manchmal sogar gemeinsam Fußball spielen, wenn keine Touristen da sind.

Verstehe mich nicht falsch – der Konflikt zwischen Südkorea und Nordkorea ist durchaus sehr real und du solltest auf alle Fälle gut deinem Guide zuhören und dich an die Regeln halten. Doch wenn tatsächlich mal die politische Spannung zu groß wird, werden die Grenztouren ausgesetzt – das ist in der Vergangenheit auch schon häufig passiert. Hier ist jeder sehr bemüht, dass kein Risiko eingegangen wird.

Die Grenzregion auf eigene Faust zu besuchen ist übrigens eine ganz dumme Idee und zudem auch gar nicht möglich, denn das Gebiet wird streng bewacht.

Soldat mit Fernglas
Immer unter Beobachtung – Soldat in der JSA

Welche Sehenswürdigkeiten und Orte besichtige ich im Rahmen der DMZ Tour?

Nun möchte ich dir noch die Stopps in der Grenzregion der demilitarisierten Zone Koreas vorstellen, die im Rahmen der Tour besichtigt werden. Die Reihenfolge hängt von deinem Anbieter ab. Die Touren unterscheiden sich zudem darin, ob sowohl die JSA (Blaues Haus) sowie der Infiltrationstunnel auf dem Programm stehen oder nicht. Meine Empfehlung? Achte darauf, dass beides dabei ist! So habe ich es auch gemacht.

Die Brücke ohne Wiederkehr (Bridge of no Return)

Diese Brücke spannt über die Grenze von Südkorea und Nordkorea und hat auch historisch eine große Bedeutung. Denn nach dem Ende des Koreakriegs im Jahre 1953 wurden hier Kriegsgefangene ausgetauscht. Diese hatten die Wahl, in das „andere“ Korea zu wechseln oder nicht – doch ihre Entscheidung war verbindlich. Wer einmal über die Brücke gelaufen ist, durfte nicht mehr zurück. Ohne Wiederkehr also.

Brücke im Gebüsch und Wald
Die Brücke ohne Wiederkehr!

Die Freiheitsbrücke (Freedom Bridge)

Eine weitere Brücke, die Nordkorea und Südkorea miteinander verbindet und an welcher einige Touren einen kurzen Fotostopp einplanen.

Der Bahnhof Dorasan

Im Jahre 2002 wurde dieser Bahnhof eröffnet, der bei einer theoretischen Zugverbindung von Seoul nach Pjöngjang die letzte Station in Südkorea wäre. Früher wurde der Bahnhof auch tatsächlich für den Güterverkehr über die Grenze genutzt, auch durften ausgewählte südkoreanische Reisegruppen in den benachbarten Nationalpark in Nordkorea reisen. Doch nachdem im Jahre 2008 die Situation der Koreas mal wieder eskaliert ist (eine südkoreanische Touristin wurde beim Besuch des Nationalparks erschossen), wurde die Bahnverbindung komplett geschlossen und der Bahnhof Dorasan steht weitgehend leer. Zwar fahren immer noch Züge von Seoul nach Dorasan, weiter geht es aber nicht mehr.

Als Tourist darfst du dich nun auf deiner DMZ Tour am Bahnhof umsehen, der überraschend sauber und modern wirkt. Das große Highlight für Besucher ist wohl das Plattformschild nach Pjöngjang, welches sich gut für Fotos eignet. Übrigens findest du auf dem Bahnhofsgelände sogar ein Stück der Berliner Mauer – ein Geschenk aus Deutschland!

Schild am Bahnhof Dorasan bei der DMZ
Theoretisch möglich – ein Zug vom Bahnhof Dorasan nach Pjöngjang!
Drei Personen im Bahnhof Dorasan
Am Bahnhof von Dorasan

Der DMZ Souvenirshop

Ja, es gibt tatsächlich einen eigenen Shop für die DMZ-Fans – kein Witz! Dort wirst du auch im Rahmen der Tour halten und kannst dort allerlei skurrile Souvenirs erwerben. Für die echten Fans der demilitarisierten Zone!

Das Dora-Observatorium

Vom Dora-Observatorium hast du nun endlich den Panorama-Blick auf Nordkorea. Dafür gibt es auf der Aussichtsplattform sogar einige Ferngläser, die du nutzen kannst. Besonders auffällig ist, dass der nordkoreanische Teil der DMZ keine Wälder hat und abgeholzt ist. Dafür gibt es wohl zwei Gründe – zum einen werden die Bäume als Brennholz genutzt, zum anderen sollen dadurch flüchtende Nordkoreaner leichter erspäht und erschossen werden können.

Besonders auffällig beim Blick auf Nordkorea ist der nordkoreanische Grenzort Kijŏng-dong. Hier kannst du die Gebäude der Stadt sowie den riesigen Flaggenmast mit der nordkoreanischen Fahne bestaunen. Das skurrile daran? Der Ort ist fake! Denn mittlerweile hat man herausgefunden, dass die Gebäude nur Attrappen sind, Fenster haben sie auch nicht. Niemand lebt hier! Folglich hat der Ort neben der Bezeichnung „Peace Village“ auch den Spitznamen „Propaganda Village“. Von hier dröhnt übrigens auch immer mal wieder nordkoreanische Propaganda Musik aus Lautsprechern hinüber. Doch auch Südkorea nutzt manchmal die Gelegenheit zur Provokation – laut meinem Guide beispielsweise durch das Aufstellen eines riesigen Weihnachtsbaumes an der Grenze, welchen man auch noch von Nordkorea aus sehen kann.

Blick auf das Propaganda Dorf
Das Propaganda “Peace Village” in Nordkorea

Das Odusan Unification Observatorium

Neben dem Dora Observatorium wird auch oft beim Odusan Observatorium noch ein Zwischenstopp eingelegt. Wie bereits bei Dora hast du auch hier eine Aussichtsplattform mit Sicht auf Nordkorea, sowie mehrere Ferngläser, die du nutzen kannst.

Aussicht vom Observatorium über die Grenze von Nordkorea
Am Observatorium

Der dritte Infiltrationstunnel von Panmunjom

Zwischen den Jahren 1974 und 1990 hat Südkorea mehrere Tunnelsysteme entdeckt, die von der nordkoreanischen Seite unter der DMZ entlanglaufen. Diese wurden vom nordkoreanischen Regime erschaffen, um bei einem Angriff oder Krieg Südkorea mit Soldaten infiltrieren zu können. Nach Schätzungen würden durch einen Tunnel etwa 30.000 bis 40.000 Soldaten pro Stunde (!) in Südkorea einfallen können! Wie eben erwähnt, wurden vier dieser Tunnel bereits entdeckt – höchstwahrscheinlich gibt es aber noch viele weitere. Nordkorea behauptet allerdings immer noch, die Tunnel hätten keine feindlichen Absichten und würden dem Kohleabbau dienen – dafür wurde sogar Kohle im Tunnel verstreut. Da jedoch an der DMZ weit und breit kein Kohlevorkommen nachgewiesen werden konnte, sei diese Theorie mal dahingestellt.

Ein Besuch des Infiltrationstunnels ist nicht bei jeder DMZ Tour inklusive – aber entgehen lassen würde ich mir diesen Stopp nicht! Denn dabei hast du die Gelegenheit, mit Schutzhelm einige hundert Meter in den dritten Tunnel hinein zu laufen. Doch Achtung – das ist nichts für Leute mit Platzangst, denn hierbei geht es sehr eng zu und du kannst dich als durchschnittlich großer Europäer auch nur gebückt voran bewegen. Vor dem Tunnel befindet sich übrigens auch ein kleines Museum bzw. eine Ausstellung, wo du mehr über das Tunnelsystem erfahren kannst.

Monument bei der DMZ Tour Korea
Vor dem 3. Infiltrationstunnel bei der DMZ
Drei Personen im Selfie
Unterwegs im dritten Infiltrationstunnel

Die Panmunjeom Joint Security Area (JSA) inklusive Blue House 

Kommen wir nun zu dem großen Highlight der DMZ Tour – der Besuch der von der UNO kontrollierten Joint Security Area (kurz: JSA), inklusive der drei blauen UNO-Häuser. Hier befindest du dich in einem absoluten Hochsicherheitsbereich. Deshalb solltest du deinem Guide auch gut zuhören und dich an die Regeln halte – beispielsweise darfst du nur dann Fotos machen, wenn das auch erlaubt ist.

Im Rahmen der JSA Tour erhältst du nun einige Infos über die DMZ und die Geschichte der demilitarisierten Zone. Dann darfst du endlich das mittlere der drei blauen Häuser betreten. Hier befindest du dich nun direkt auf der Grenze von Südkorea und Nordkorea! Denn das Haus wurde so angelegt, dass die Genze direkt durch die Mitte läuft. Und genau in diesem Haus befindet sich nun ein großer Verhandlungstisch, wo es zu den seltenen Gesprächen der beiden Länder kommt. Eine Seite des Tischs ist auf südkoreanischer Seite, die andere Seite des Tischs ist auf nordkoreanischer Seite. Und als Tourist darfst du nun einmal um den Tisch herumgehen und befindest dich dann theoretisch für 5 Sekunden in Nordkorea!

Übrigens sind im Haus sowohl nordkoreanische als auch südkoreanische Soldaten positioniert. Als Tourist darfst du sogar mit etwas Abstand ein Foto mit dem nordkoreanischen Soldaten machen, der keine Mine verzieht. Die Türe hinter dem Soldaten solltest du aber auf keinen Fall öffnen – denn dann wärst du wirklich komplett in Nordkorea angekommen, wo dir keiner mehr helfen kann.

Mein Fazit? Eine coole, aber durchaus skurrile Erfahrung. Übrigens musst du vor der JSA Tour auch ein Formular unterschreiben, dass niemand dafür verantwortlich ist, wenn es zu Unfällen, Verletzungen oder Tod kommt! Aber keine Sorge – auch wenn das erstmal erschreckend klingt, ist es nur ganz normale Bürokratie. Die Touren finden täglich statt, die Soldaten sind an Touristen gewöhnt und im Blauen Haus bzw. der JSA passiert dir auch nichts. An die Anweisungen und Regeln solltest du dich jedoch ganz genau halten.

Im Blauen Haus mit Tisch in der DMZ
Der Tisch direkt auf der Grenze von Südkorea und Nordkorea
Blaue Häuser in der Joint security Area der DMZ
Die 3 UNO Häuser der JSA
Person neben Soldat aus Nordkorea
Mit einem nordkoreanischen Soldaten
Blick aus Fenster des UNO Blauen Hauses der JSA
Blick aus dem Fenster des blauen Hauses

Kann ich eigentlich auch richtig nach Nordkorea reisen?

Ja, das kannst du. Jedoch ist das nicht so leicht. Für eine Nordkorea Reise musst du eine Tour über eine offizielle Agentur buchen und über Peking (China) in das verschlossene Land einreisen. Vor Ort wird dir im Rahmen des Tour-Programms Nordkorea gezeigt – genauer gesagt eine Illusion davon. Denn frei bewegen darfst du dich im Land nicht. Sehen darfst du nur, was du auch sehen sollst. Wie viel davon der Realität entspricht, sei dahingestellt. Eine Reise nach Nordkorea ist sicherlich eine spannende Erfahrung und wohl auch relativ sicher, wenn du dich an all die strikten Regeln und Vorgaben hältst. Doch ob man das Regime finanziell unterstützen will (die Touren sind nicht gerade günstig und von dem Geld landet wohl nichts bei der verarmten Bevölkerung) ist natürlich auch eine andere Frage.

Deutlich unkomplizierter kannst du also einen Eindruck von Nordkorea durch die DMZ Tour bekommen. Eine Reise nach Nordkorea von Südkorea ist übrigens unmöglich, die Grenze ist komplett verschlossen – die Einreise nach Nordkorea ist aktuell also nur über China möglich.

Infotafel
Infotafel in der demilitarisierten Zone

Fazit: Wie waren meine Erfahrungen und mein Eindruck von der DMZ Tour?

Die DMZ Grenztour war für mich eine wirklich spannende und faszinierende Erfahrung, die ich dir wirklich nahelegen kann. Für mich ist die geopolitische Geschichte der koreanischen Halbinsel und die Hintergründe des Konflikts super interessant und der Ausflug zur Grenze Nordkoreas war eine einzigartige Gelegenheit, eigene Erfahrung von einem Ort zu sammeln, den man sonst nur in den Nachrichten sieht. Die Tour war informativ und hat gehalten, was sie verspricht. Meine einzige Kritik wäre wohl, dass die Tour eben doch sehr amerikanisch ist – das liegt eben einfach daran, dass das US Militär in Südkorea und an der DMZ stationiert ist. 

Für mich gehört eine DMZ Tour zum Pflichtprogramm in Südkorea und ein Tagesausflug von Seoul ist auch unkompliziert zu planen – folglich sollte dieser fest auf deiner Reiseroute eingeplant sein! Wenn dich übrigens die Geschichte der Koreas interessiert, solltest du auch auf alle Fälle auch das War Memorial Museum in Seoul besuchen.

Würde dich persönlich eine DMZ Tour oder sogar eine richtige Reise nach Nordkorea reizen? Was ist dein Eindruck von der Grenzregion? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

DMZ Aussicht auf Nordkorea Landschaft
Blick auf die Landschaft in Nordkorea
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