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Bohol Philippinen: 9 tolle Sehenswürdigkeiten + Reisetipps für die Insel!

Ich sitze vor den chocolate Hills auf Bohol in den Philippinen

Die Insel Bohol auf den Philippinen zählt wohl zu einem der berühmtesten Reisezielen des Landes – allen voran aufgrund von zwei Sehenswürdigkeiten, die wohl zu den bekanntesten Attraktionen der Philippinen zählen: Die einzigartigen „Chocolate Hills“ sowie die süßen Tarsier Koboldmakis Äffchen, die du hier in geschützten Reservoirs und Sanctuaries besuchen kannst. Und wie überall auf den Philippinen, fehlt es auf Bohol auch nicht an Stränden, Wasserfällen und traumhaften Sonnenuntergängen – also alles, was du für einen gelungenen Urlaub brauchst, oder? In diesem Artikel möchte ich dir mehr über die Insel erzählen, dir wichtige Reisetipps geben und die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Bohol (Philippinen) vorstellen.

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Hügelige Landschaft auf Bohol
Blick auf die Chocolate Hills

Wo liegt Bohol? Wie komme ich auf die Insel?

Die Insel Bohol ist Teil der Region Central Visayas und liegt damit südlich von Manila und ganz grob im geografischen Herzen des Inselstaates. Wie immer auf den Philippinen gehört etwas Planungsaufwand dazu, um die Logistik ganz zu verstehen – denn aufgrund der verschiedenen Inseln bist du hier grundsätzlich auf eine Reihe an Transportmitteln angewiesen, um zum Ziel zu kommen. Hier zeige ich dir nun die Möglichkeiten, wie du am besten Bohol erreichen kannst.

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Mit dem Flugzeug nach Bohol

Ende 2018 wurde der Bohol-Panglao International Airport (auch bekannt als New Bohol International Airport) eröffnet, welcher auf der Halbinsel Panglao und damit im touristischen Epizentrum der Insel liegt (mehr dazu unten). Damit bist du direkt im Geschehen und gelangst vom Flughafen schnell mit dem Taxi oder Tricycle zum berühmten Alona Beach, in dessen Umgebung sich die meisten Touristen niederlassen.

Der Flughafen Bohol wird natürlich hauptsächlich regional angeflogen (beispielsweise von Manila), jedoch auch international von beispielsweise Südkorea.

Mit der Fähre nach Bohol

Falls du bereits in den umliegenden Inseln der Central Visayas Region unterwegs bist, erreichst du Bohol auch mit der Fähre – so beispielsweise vom Hafen in Cebu-Stadt, von der Südspitze der Insel Cebu, von Dumaguete auf der Insel Negros oder auch von der Nachbarinsel Siquijor.

Beachte, dass Bohol von Siquijor nur einmal täglich mit der Fähre angefahren wird. Von Cebu-Stadt hingegen bringen dich unzählige Fähren nach Bohol und wieder zurück. Da der internationale Flughafen von Cebu auch deutlich mehr Flugoptionen hat als der eher regionale Flughafen von Bohol, bietet sich diese Fährenverbindung auch gut an. Beispielsweise bin ich persönlich am Ende meiner Reise durch die Philippinen von Bohol mit der Fähre nach Cebu und von dort direkt nach Singapur geflogen.

Es gibt verschiedene Fährenanbieter, am beliebtesten ist Oceanjet. Tickets kannst du online ein paar Tage im Voraus bei 12go.asia bestellen – hier findest du auch eine Übersicht mit deinen Optionen, inklusive der verschiedenen Zeiten und Anbietern. Achte aber drauf, dass du bei 12go.asia Tickets nur einige Tage im Voraus bekommen kannst – falls du beispielsweise für morgen nach Tickets suchen würdest, wird dir nichts angezeigt werden. Nicht unbedingt, weil alles ausgebucht ist – sondern wohl du über das Portal nur mit genügend Vorlaufzeit online bestellen kannst.

Möchtest du etwas spontaner sein, kannst du das Tickets auch direkt vor Ort kaufen – achte nur drauf, dafür genug Zeit einzuplanen. Eventuell können Fähren auch ausgebucht sein. Falls du also eine Reiseroute hast und etwas im Voraus planen kannst, empfehle ich dir Buchung über 12go.asia.

Noch ein letzter Tipp zu den Fähren: Zieh dich unbedingt warm an – denn vor allem Oceanjet dreht die Klimaanlage ziemlich weit runter zu eisigen Temperaturen. Ich war jedenfalls froh, eine Jacke, eine lange Hose und feste Schuhe getragen zu haben.

Lese mehr: Das sind die schönsten Inseln der Philippinen!
Fähre im Hafen von Bohol
Oceanjet Fähre

Bohol Transport: Wie komme ich auf der Insel voran?

Die Insel Bohol ist deutlich größer als andere beliebte Urlaubsziele der Philippinen, wie beispielsweise Boracay oder Siquijor. Die bekannte Touristenregion auf der Insel Bohol ist übrigens die Halbinsel Panglao im Südwesten von Bohol, allen voran die Gegend um den Alona Strand herum. Da der Fährenhafen sowie der Flughafen nicht weit davon entfernt sind, kommt du dorthin leicht mit dem Tricycle oder Taxi für ein paar Euros.

Willst du die berühmten Bohol Sehenswürdigkeiten, wie beispielweise die Chocolate Hills sehen, dann musst du ziemlich weite Entfernungen zurücklegen – die reine Fahrtzeit vom Alona Strand zu den eben erwähnten Schokolade-Hügel beträgt nämlich etwa 2 Stunden – one way! Beim Sightseeing in Bohol musst du dich also auf einen langen Tag einstellen.

Prinzipiell hast du drei Möglichkeiten, um Bohol zu erkunden: Mit einer geführten Tour, im Mietwagen oder mit dem Roller. Wenn du nicht selbst fahren möchtest, führt kein Weg an einer Tagestour vorbei. Diese kannst du an jeder Ecke in Alona buchen und die Route ist immer ähnlich – bekannte Stopps sind die Haupt-Sehenswürdigkeiten Bohols wie die Chocolate Hills, ein Tarsier Sanctuary und der Loboc Fluss. Dies ist an einem (langen) Tag gut machbar, auch wenn du viel Zeit im Minivan verbringen wirst.

Wenn du beispielsweise mit der Familie in Bohol bist, könntest du dir auch selbst ein Auto mieten – die Straßen sind auf der Insel okay und wirklich viel Verkehr herrscht auch nicht.

Allerdings empfehle ich am meisten, dir einen Roller zu mieten. Das ist günstig, flexibel und unkompliziert – vorausgesetzt du traust es dir zu, selbst damit zu fahren. Roller ausleihen kannst du wirklich an jeder Ecke, meistens auch direkt über deine Unterkunft. Die Gebühr sollte nicht mehr als 5€ für einen Tag betragen. Helm und Sonnencreme nicht vergessen! Dann kannst du einfach dir selbst eine Tagestour zusammenstellen. Aber wie gesagt – rechne mit einer langen Fahrt bis hoch zu den Chocolate Hills. Die Route ist jedoch ziemlich leicht zu finden, vor allem mit Google Maps zur Hilfe.

Lese mehr: Alle Infos zur Sicherheit auf den Philippinen!
Selfie vor Fluss auf Bohol Philippinen
Selfie am Loboc River

Bohol Sehenswürdigkeiten: Diese Attraktionen und Highlights bietet die Insel

Hier stelle ich dir nun die besten Sehenswürdigkeiten auf Bohol vor, die du auf der Insel nicht verpassen solltest!

Lese mehr: Das sind die schönsten Sehenswürdigkeiten der Philippinen!

Chocolate Hills Bohol

Achja, die berühmten Schokolade-Hügel… das tolle Panorama der Landschaft zählt mittlerweile wohl zu den bekanntesten Fotomotiven der Philippinen. Kein Wunder also, dass für viele Urlauber ein Besuch der Chocolate Hills auf Bohol zum Pflichtprogramm einer Philippinen Reiseroute zählt.

Eines vorweg: Klar, die Hügel sehen cool aus und sind sicherlich einzigartig. Was du allerdings auf Fotos eher nicht siehst, ist der Touristenzirkus, der sich im Hintergrund abspielt. Denn du bist hier keineswegs auf einem verlassenen Bergplateau in mitten der philippinischen Natur – sondern auf einer riesigen, künstlichen Aussichtsplattform, wo du dich vor Touristen und Selfie-Sticks kaum retten kannst. Die einzige Lösung? Entweder früh da sein, oder spät (kurz vor dem Sonnenuntergang). Das Problem dabei ist nur, dass es eben richtig lange dauert, bis du die Chocolate Hills im Herzen von Bohol erreichst und eine Rollerfahrt im Dunkeln auch nicht empfehlenswert ist.

Lohnt sich folglich die zweistündige Fahrt (one way!) für einen Blick über die Hügel? Das musst du selbst wissen. Falls du jedoch eine wirklich spektakuläre und noch relativ wenig touristische Alternative suchst, dann kann ich dir den Osmena Peak sowie den Casino Peak auf Cebu empfehlen.

Lese mehr: Alle Infos zur den Chocolate Hills auf Bohol!
Großes Gebäude zwischen den Hügeln
Besucherzentrum der Chocolate Hills
Aussichtsplattform mit vielen Menschen
Überlaufene Aussichtsplattform auf Bohol
Selfie mit vielen Leuten im Hintergrund
Selfie bei den Chocolate Hills

Besuch der Koboldmakis im Tarsier Sanctuary

Die winzigen Koboldmakis Äffchen, auf Englisch bekannt als Tarsier, sind sicherlich einzigartig für Bohol und auch eine Sehenswürdigkeit, die ich auf keiner anderen Insel auf den Philippinen gesehen habe.

Es gibt übrigens auf Bohol verschiedene Tarsier Conservation Zentren sowie Tarsier Sanctuaries, die alle in ihren Standards und Zuständen stark schwanken können. Denn es ist wichtig zu berücksichtigen, dass es sich bei den Tarsier um Lebewesen handeln, die eigentlich lieber ihre Freiheit genießen würden anstatt von morgens bis abends von Touristen belagert zu werden. Keine Sorge, so schlimm und ethisch katastrophal wie die Walhaie in Oslob sind die Tarsier Sanctuaries auf Bohol zum Glück nicht. Nach langer Recherche habe ich mich für das „Philippine Tarsier Sanctuary“ bei Corella entschieden, welches sich gut mit den Chocolate Hills verknüpfen lässt und auch in Reiseführern empfohlen wird.

Im Sanctuary angekommen, zahlt man eine kleine Eintrittsgebühr und wird dann mit der nächsten zusammengestellten Gruppe mit Guide in das Gelände gebracht. Dort werden dir nun verschiedene Koboldmakis in den Bäumen gezeigt. Die Tiere sind übrigens nachtaktiv und schlafen tagsüber – folglich müssen die Besucher auch ganz leise sein, Fotografie mit Blitz ist auch verboten. Nach einer kurzen Führung und der Begutachtung der Äffchen ist die Tour auch schon wieder vorbei.

Schild vor dem Tarsier Sanctuary Bohol
Eingang zum Tarsier Sanctuary
Koboldmaki im Baum auf Bohol
Ein winziges Koboldmaki Äffchen
Gruppe von Menschen vor Baum
Führung durch das Tarsier Sanctuary Bohol

Loboc River Bohol Philippinen 

Der Loboc Fluss zieht sich durch die Natur Bohols und besonders beliebt unter Touristen ist eine Fahrt auf dem Boot den Fluss entlang. Das gehört auch zum Standard-Programm der geführten Tagesausflügen, da der Loboc River auch praktisch auf dem Weg zu den Chocolate Hills sowie dem Tarsier Sanctuary liegt.

Ich persönlich habe auf eine Bootsfahrt verzichtet. Auf dem Weg zu den Chocolate Hills kommst du jedoch direkt am Fluss vorbei und kannst auch von der Brücke eine tolle Aussicht auf die Natur genießen. Für einen kurzen Fotostopp bietet sich der Loboc River folglich super an.

Loboc Fluss mit Palmen an den Seiten
Blick auf den Loboc Fluss von der Brücke

Bohol Sehenswürdigkeiten: Baclayon Church

Die Baclayon Kirche liegt direkt an der Küstenstraße im Süden von Bohol – hier kommst du auf dem Weg von Panglao zu den Chocolate Hills oder zum Loboc Fluss sowieso vorbei, die Kirche kannst du also schlecht übersehen. Genau deshalb bietet sich die Balcayon Church auch als kurzer Fotostopp gut an.

Baclayon Kirche als Bohol Sehenswürdigkeit
Die Baclayon Kirche auf Bohol

Bilar’s Man Made Forest

Auf dem Weg die Serpentinen nach oben, zwischen Loboc und den Chocolate Hills, wirst du durch den menschengemachten Bilar’s Forest kommen – das lässt sich auch ganz unschwer an den vielen Touristenbussen und Vans erkennen, welche hier zu einem Fotostopp anhalten. Ich bin ganz ehrlich – wirklich aus den Socken gehauen hat mich der Wald nicht, es handelt sich eben um ziemlich symmetrische Bäume, die die Straße umgeben. Durch den 2-Kilometer langen Abschnitt wirst du aber so oder so fahren, wenn du auf den Weg zu den Chocolate Hills bist.

Straße mit Bäumen
Der menschengemachte Wald auf dem Weg zu den Chocolate Hills

Bohol Sehenswürdigkeiten: Pahanhog Falls (Twin Falls)

Bei den besten Bohol Sehenswürdigkeiten dürfen auf gar keinen Fall die Wasserfälle fehlen – denn diese sind auf den Philippinen generell ein Highlight. Der wohl berühmteste Wasserfall, im Süden der Insel, ist der Dimiao (Twin) Falls, auch bekannt als die Pahangog Wasserfälle. Falls du mehr Zeit hast, könntest du beispielsweise aber auch noch die Can-Umantad Falls oder die Ingkumhan Falls besuchen.

Region Anda, Bohol

Wie du bei einem Blick auf die Karte wohl gesehen hast, befinden sich die meisten Bohol Sehenswürdigkeiten und Touristenorte im Südwesten der Insel. Folglich beschränken sich die meisten Urlauber auf dieses Gebiet, da Bohol eben auch relativ groß ist und sich nicht so schnell durchqueren lässt, wie andere Inseln.

Falls du allerdings noch etwas Zeit hast und die Touristenpfade verlassen möchtest, solltest du dir die Region Anda im Südosten der Insel anschauen. Denn diese gilt noch als echter Geheimtipp und als kleines Paradies auf Bohol. Hier gibt es verschiedene, schöne Strände und auch der Cabagnow Cave Pool zieht Touristen an. Anda gilt als deutlich ruhiger und weniger touristisch als Alona bzw. Panglao – für manche ist das aber wohl genau richtig.

Alona Beach (Panglao)

Die Gegend um den Alona Beach an der südwestlichen Spitze der Halbinsel Panglao gilt als touristisches Epizentrum von Bohol. Das erkennst du spätestens am riesigen Mc Donalds im Zentrum des Küstenortes. Falls du auf der Suche nach touristischen Restaurants und einer großen Auswahl an Unterkünften bist, bietet sich Alona sicher als Basis an. Wirklich viel Zeit würde ich dort direkt jedoch nicht verbringen, da der Strand nicht sonderlich schön ist. Für ein Bier in einer der Strandbars am Abend lohnt sich Alona allemal – mein Lieblingsort ist es aber sicher nicht.

Blick auf den Alona beach auf Bohol
Am Alona Beach, Bohol

Panglao Beach

Auf der Suche nach einem etwas schöneren, weniger kommerzialisierten Strand wurde mit der Panglao Beach auf Bohol empfohlen, welcher auf der nördlichen Seite der Halbinsel Panglao liegt, etwa eine halbe Stunde vom Alona Strand entfernt. Und tatsächlich hatte ich hier den ziemlich kurzen Strandabschnitt fast für mich alleine, nur ein paar Einheimische waren dort unterwegs. Der Strand kann wohl nicht mit anderen Stränden auf den Philippinen (besonders in El Nido oder Coron auf Palawan) mithalten, doch ein entspannter Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen, ist der Panglao Beach allemal.

Sonnenuntergang am Strand
Am Panglao Beach zum Sonnenuntergang

Warum du den Zoocolate Thrills meiden solltest

Als „The Happiest Place“ wird der Zoocolate Thrills Themepark auf Bohol beschrieben, welcher sich direkt an der Straße zwischen Loboc und den Chocolate Hills befindet. Doch ich wusste schon im Voraus, dass wohl eher das Gegenteil der Fall sein wird – denn leider sind Bohol bzw. die Philippinen generell auch bekannt für den Tier-Tourismus in – gelinde gesagt – weniger schönen Zuständen.

Wie gesagt, ich wusste was mich erwartet – wollte jedoch mit eigenen Augen sehen, was sich hinter dem Zoo verbirgt, um sachlich auf meinem Blog darüber zu schreiben. Nachdem ich ein paar Euros gezahlt habe, wurde ich nun von einer Mitarbeiterin durch das kleine Parkgelände geführt. Voller stolz zeigte sie mir die verschiedenen Tiere – die jedoch in absolut katastrophalen Bedingungen untergebracht sind. Am schlimmsten war es wohl, die Tiger zu sehen, welche in winzigen, düsteren Käfigen gefangen waren. Ganzer stolz des Zoos war während meines Besuchs ein Tiger-Baby, welches man für eine extra Gebühr mit der Flasche füttern konnte. Das hat wohl auch viele Touristen angelockt. Doch wie gesagt – die Zustände im Zoo sind katastrophal und wären in Europa hochgradig illegal – folglich solltest du diese Sehenswürdigkeit auf Bohol bitte auslassen.

Vor dem Zoocolate Thrills Zoo Bohol
Eingang zum Zoocolate Thrills Zoo
Tiger in kleinem Käfig
Tiger in winzigem Käfig im Zoocolate Thrills Zoo
Personen mit kleinem Tiger
Besucher spielen mit dem Tigebaby
Gitterstäbe vor Krokodil
Krokodil im Zoo
Schlange in Käfig
Schlange im Zoo

Wie viel Zeit sollte ich auf Bohol bei meiner Philippinen-Reise verbringen?

Ich persönlich habe nur zwei Nächte auf Bohol verbracht – das war aber hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass mir die Zeit am Ende weggerannt ist auf meiner Backpacking Philippinen Reise. Doch zurückschauend muss ich ehrlich sagen, dass ein voller Tag auf Bohol für mich ausreichend war. Denn damit konnte ich die beiden Highlights, welche Bohol so einzigartig machen – die Tarsier Äffchen und die Chocolate Hills – sehen. Klar, wie oben beschrieben gibt es noch viel mehr zu sehen, doch Strände und Wasserfälle hatte ich zuvor schon ausgiebig auf Siquijor und Cebu genossen. Und ich bin ganz ehrlich – ich persönlich war kein allzu großer Fan von Bohol und vor allem von der Gegend um den Alona Beach – da haben mir die anderen Inseln deutlich besser gefallen. Folglich war es für mich okay, nur kurze Zeit auf Bohol zu verbringen.

Was ich leider nicht mehr geschafft habe, war ein Besuch der Gegend um Anda, von welcher viele Touristen schwärmen. Denn die Fahrt dorthin dauert ziemlich lange, Anda ist an der gegenüberliegenden Seite von Panglao. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich jedoch auf jeden Fall Anda in meine Reiseroute mit aufgenommen.

Mit welchen Reisezielen lässt sich Bohol gut verbinden?

Wenn du schon in der Central Visayas Region unterwegs bist, solltest du auf jeden Fall auch einige der Nachbarinseln von Bohol erkunden. Super kombinieren kannst du Bohol beispielsweise mit Siquijor – eine deutlich kleinere und weniger kommerzialisierte Insel, die bei Einheimischen immer noch einen speziellen Ruf hat aufgrund der Vodoo-Künstler und Heiler, die dort ansässig sind. Täglich bringt dich eine Fähre von Bohol nach Siquijor (bzw. zurück).

Nicht verpassen solltest du zudem die Insel Cebu. Obwohl die Stadt Cebu nicht wirklich sehenswert ist, bietet die Insel traumhafte Natur – allen voran lohnt sich das Schnorcheln oder Tauchen mit den Sardinenschwärmen in Moalboal, sowie eine Erkundungstour der tollen Wasserfälle. Und im Süden kannst du bei Oslob sogar mit Walhaien schwimmen – wenn du es ethisch vertreten kannst.

Lese mehr: Alle Infos zu Moalboal Cebu!

Zudem erreichst du von Bohol aus auch viele andere Inseln der Philippinen mit dem Flugzeug. Noch mehr Ziele stehen dir offen, wenn du vom Flughafen Cebu abfliegst – nicht verpassen solltest du beispielsweise die Trauminsel Palawan, wo du die Insel- und Lagunenwelt um El Nido und Coron entdecken kannst.

Lese mehr: Meine Reiseführer zu Palawan, sowie zu El Nido und Coron!

Fazit Bohol: Lohnt sich ein Besuch der Insel Bohol (Philippinen)?

Ich bin ganz ehrlich – im Vergleich zu den anderen Inseln und Destinationen der Philippinen kann bei mir persönlich Bohol nicht mithalten. Das hat folgende Gründe – zum einen ist der berühmte Alona Beach einfach schrecklich kommerzialisiert und war dementsprechend enttäuschend. Zum anderen sind eben auch die anderen Bohol Sehenswürdigkeiten, wie die Chocolate Hills, hoffnungslos von Touristen überrannt. Da kann ich als deutlich coolere Alternative beispielsweise den Osmena Peak auf Cebu empfehlen.

Trotzallem hat Bohol sicherlich auch seine Zielgruppe. Wenn dir eine gute touristische Infrastruktur, eine große Auswahl an Unterkünften und auch die ein oder andere Strandbar wichtig sind, könnte dir Bohol sowie der Alona Beach gefallen. Fairerweise muss man auch sagen, dass ich natürlich nur einen kleinen Teil Bohols gesehen habe – nämlich das touristische Zentrum. Sicherlich hat Bohol super schöne Ecken, wenn man sie findet – andere Reisende haben beispielsweise von Anda geschwärmt. Besonders praktisch ist zudem auch, dass Bohol so leicht erreichbar ist von Cebu – du könntest theoretisch sogar einen (langen) Tagesausflug von Cebu nach Bohol unternehmen, da die Fähren wirklich stündlich fahren.

Meine Meinung? Wenn du sowieso schon in der Umgebung bist (beispielsweise auf Siquijor oder Cebu) und du Zeit übrig hast, solltest du einen Abstecher nach Bohol einplanen. Falls du dich aber entscheiden musst zwischen Bohol und einer der anderen Inseln oder Reiseziele, würde ich persönlich Bohol eher überspringen.

Lese mehr: Das sind meine wichtigsten Philippine Reisetipps sowie alle Infos zum Backpacking!
Person sitzt vor den chocolate hills
Grüße aus Bohol!
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